Dienstag, 19. August 2014

Das Glashaus Deutschland

Jetzt ist klar warum wir, vertreten durch die Bundesregierung, Snowden nicht in Deutschland haben wollen, noch weniger ihn im einem Untersuchungsausschuss befragen und schon garnicht mit dem Generalbundesanwalt reden lassen wollen.
Wir haben zwar Angst um unsere guten Beziehungen mit den USA aber unsere Hauptsorge ist das Washington, die berühmte Schublade aufmacht, und all die Untaten der Bundesregierungen ans Licht bringt welche diese in den letzten 60 Jahren begangen haben. (Ich bin mir sicher die USA könnten die Barschel-Affäre problemlos auslösen.)
Daher wird Snowden nur die Wahl haben im Exil in Russland oder in einem US-Gefängnis zu versauern. Wir, Deutschland, werden ihn nicht ins Land lassen, das ist ausgeschlossen. Oder sollte er doch kommen liefern wir ihn sofort weiter an die USA.
Denn wir sind beim weltweiten Massenspeichern und Ausspionieren genauso dabei, denn wir sind die Basis für gezielte Tötungen per Drohnen in aller Welt. Ich bin mir sicher wir liefern schon heute massig Waffen in Krisengebiete, halt indirekt über Drittstaaten, als es der Öffentlichkeit bekannt ist.
Solange wir es für akzeptabel halten ein Grundgesetz anstatt einer Verfassung zu haben, wir bei jedem Blödsinn der USA als Steigbügelhalter fungieren und unsere Journalisten nicht endlich mal ein Rückgrad wächst. Sehe ich für die Zukunft keine Änderung dieses Zustands.
Aktuelles Regierungsprogramm: "Status Quo rockt."

Montag, 18. August 2014

Probleme mit Waffen Lösung mehr Waffen

Wenn es einen 100% Weg in Verderben gibt, dann ist die Strategie ein Problem welches durch zu viele Waffen verursacht wird mit noch mehr Waffen zu beseitigen. Die NRA predigt seit Jahrzehnten diese Methode in den USA. Mit dem Erfolg das die Nummer 1 Totesursache für Kinder in den USA Tod durch eine Feuerwaffe ist. In den USA darf selbst ein Blinder eine Waffe besitzen und natürlich auch benutzen.
Diese Logik setzt sich nun auch in der Irak Politik durch. Zuerst gibt man dem irakischen Militär Unmengen an Hightechwaffen. Die selbige im ersten Konflikt zurücklassen und nun das Waffenarsenal der ISIS sind.
Nun da sich die Kurden im Norden einer extrem gut ausgestatteten Terrorgruppe entgegensetzen. Sollen diese nun ebenfalls Hightechwaffen bekommen.
Die USA und einige europäische Staaten betreiben damit eine sehr gefährliche Eskalation. Die zum Schluss nur der Waffenindustrie hilft. Die direkt oder indirekt von dieser Krise profitiert.
Der Waffengang der USA in den Irak war der erste Fehler. Den Irak zu destabilisieren indem man eine Spaltung nach Volksgruppen nicht zu lies, war der zweite. Nun wir mit Waffengewalt und Menschenleben der Irak aufgeteilt, eine Sache welche die Volksgruppen im Irak, zivilisiert verhandeln hätten können, ohne das auch nur ein Schuss hätte Fallen müssen.
Aber mit Diplomatie ist halt kein Geld zu verdienen.

Mittwoch, 13. August 2014

Keine Waffen für den Irak

Selten war deine militärische Situation so eindeutig wie die der Frauen, Männer und Kinder die von der Terrorgruppe ISIS in die Berge getrieben wurden und seither belagert werden.
So sehr zu begrüßen ist dass die USA sich entschlossen haben ihre militärische Macht zur Rettung dieser Menschen einsetzen. Bin ich von den deutschen Politikern die nun Fordern Waffen zu liefern erschüttert.
Ich lehne persönlich die militärische Waffenproduktion in Deutschland ab. Leider verdienen wir als Globalplayer hiermit zu viel Geld weshalb eine Abkehr sehr schwierig bis unmöglich ist.
Aber Waffen jetzt in den Irak zu schicken hat genau den Nachteil den wir in den letzten Wochen bereits gesehen haben. Die Waffen, welche die ISIS benutzt, wurden mehr oder weniger von den US-Bürgern bezahlt und haben die Situation auf dem Berg erst möglich gemacht.
Wer jetzt laut darüber nachdenkt Waffen in den Irak zu schicken hat einfach nur den Arsch offen.
Ich habe keine Lust in einigen Monaten oder Jahren ein G3 im Anschlag der Hamas, der ISIS oder sonst eine Terrorgruppe zu sehen. Denn genau dies wird passieren wenn wir heute Waffen in den Irak liefern.
Die Bundeswehr soll von mir aus mit Mann, Maus und Muli die Hilfslieferungen für Menschen auf dem Berg unterstützen.
Aber Deutschland darf keine Waffen liefern, das fällt uns schneller auf die Füße wie wir denken können.

Donnerstag, 17. Juli 2014

Wer, wie, was, warum, weshalb, wozu

Die Piraten gelten, zumindest ist das meine Eindruck, bei vielen Organisationen, welche die gleichen Ziele haben als nett und freundliche Mitmenschen. Wir kommen wenn wir eingeladen werden, bringen unsere einen Dinge mit die wir brauchen und nehmen zum Schluss auch unseren Müll wieder mit.
Das die meisten Piraten so sind ist wunderbar und mach uns bei den politischen Freunden sehr beliebt. Leider wirkt diese bei den Piraten sehr verbreitete Eigenschaft der Freundlichkeit auf den politischen Gegner nicht sonderlich einschüchternd.
Um dennoch mit unserer Freundlichkeit dem politischen Gegner das Leben schwer zu machen ohne das eigene Verhalten aufzugeben, schlage ich das penetrante Nachfragen mit den W-Worten vor.
Mit nichts anderem kann man auf freundliche Art besser den politischen Gegner entlarven als mit den W-Worten.
In den meisten politischen Talks werden von den verschiedenen Beteiligen nur eigene Thesen herausposaunt.
Anstatt nun die eigene These dem entgegenzuhalten wäre es klüger die These des Gegenüber mit gezielten Fragen zu zerlegen.
Ein Beispiel:
"Snowden kann in Deutschland kein Asyl bekommen."
"Warum nicht?"
"Es gibt keine rechtliche Grundlage dafür."
"Wieso schaffen sie dann keine?"
"Dafür fehlen uns die Mehrheiten."
"Wie kann es sein das bei einer großen Koalition die Mehrheiten fehlen?"
und so weiter und so weiter...
Wer diese Fragen stellen kann und dabei ruhig und sachlich bliebt ohne sich Aufzuregen wird die Diskussion gewinnen. Denn Framing funktioniert nur solange keiner aktiv nachfragt. Wenn man nachfragt fällt es in sich zusammen.

Dienstag, 8. Juli 2014

PKW-Maut

Ältere Text zum Thema.
Die CSU arbeit seit Jahren daran Deutschland zur vollen Lachplatte in Europa zu machen. Heute ist die CSU ihren Ziel ein gutess Stück näher gekommen.
Das Verkehrsministerium will also eine PKW-Maut für alle auf allen Straßen erhoben wird. Deutsche werden natürlich über die KFZ-Steuer entlastet.
Genau hier fängt der Spass für alle an.
Alle anderen Länder auf der Welt nehmen Maut abhängig von der Nutzung einer Strecke. Nicht so wir. Wir orientieren uns am Hubraum und der Schadstoffklasse des Fahrzeugs. Also während alle Mautsysteme nach der aktuellen Abnutzung der Straße erhoben werden. Somit der schwere Verkehrsteilnehmer mehr zahlt. Wollen wir nach Hubraum und Schadstoffausstoß die Maut erheben. Dies müssen wir machen weil wir in unserer KFZ-Steuer genau nach diesen Merkmale erhoben wird.
Das ist so als ob ein Fluglinie nicht mehr nach Flugstrecke und nach Onbordservice die Ticketpreise gestallten würde, sonder den Preis nach Strecke und Gesundheitsstatus des Passasiers berechnen würde.
Das diese Maut für Deutschland ein Minusgeschäft wird, ist meine persönliche Einschätzung der ganzen Situation.  Auch wenn die CSU da anderer Meinung ist.