Sonntag, 27. April 2014

Mein Plan für den 3.Mai 2014

Am 3. Mai wird wieder eine Bildungsplangegnerdemo in Stuttgart stattfinden.
Ursprünglich hatte ich mir überlegt mit meinem variablen Demoschild die Absperrungen der Polizei mit dem Spruch "Kinder brauchen Liebe keinen Sex" zu durchqueren. Wenn ich die Demonstration erreichte hätte ein "mit Priestern." hinzuzufügen. Mein jugendlich rebelisches Ich fand den Plan klasse. Aber mein erwachsenes vernünftiges Ich erkannte dass die nicht nur extrem provokativ ist sondern auch maximal gefährlich. Wäre ich doch mit einigen Hundert Demonstranten welche sich davon provoziert fühlen würden, in einem eingezäunten Gebiet, alleine.
Daher habe ich mich gegen diesen Plan entschieden und werde nun auf mein Plakat "Jeder Mensch ist gleich! MfG Grundgesetz" oder etwas ähnliches schreiben. Zudem werde ich wie die letzten Male auch mein Horn dabeihaben um auf mich aufmerksam zu machen. Des weiteren werde ich das Piraten CSD Banner mitbringen.
Mein Plan ist der gleiche wie beim letzten Mal auch. Abgesehen von einer Neuerung. Wenn die Polizei die Blockaden, welche sicherlich wieder kommen werden, wieder vor sich hertreibt. Werde ich, wenn sich ein oder zwei weitere finden. die Gelegenheit nutzen und die Demo der Bildungsplangegner von Vorn her zu entern. Hierzu wird das CSD-Banner vor der eigentlichen Demo hergetragen. Somit machen wir aus der Gegen ein Pro Demo.
Wenn es zum Landtag kommt habe ich einen Plan des Bannmeile dabei und werde den verantwortlichen Polizisten auf die Bannmeile hinweisen, und eine Räumung der Bannmeile verlangen.
Für alle die nicht wissen wie mein variables Demoschild aussieht hier ein Foto.

Dienstag, 8. April 2014

Ich bin eine Petze

Aber nur wenn es um Gerechtigkeit geht.
Wie ich hier berichtet habe war ich bei der Bildungsplangegnerdemo am 5.4.2014.
Zum Ende versammelten sich der Demozug in der Bannmeile. Als ich die in der Nähe stehenden verantwortlichen Polizisten fragte wieso den der Demozug mitten in der Bannmeile angekommen ist. Wurde mir erklärt das die Bannmeile um den Landtag ja nicht mehr existieren würde weil der Landtag gerade umgebaut wird. Was ich zu diesem Zeitpunkt nicht wusste ist, das der Landtag provisorisch keine zwei Häuser weiter untergebracht ist.
Versteht mich nicht falsch ich lehne die Bannmeile ab, aber solange wie es sie gibt sollte sie für alle gelten.
Heute habe ich mit der Versammlungsbehörde, wegen einer Demo gegen TTIP, telefoniert. Zum Schluss habe ich die Frau von der Behörde nach der Bannmeile gefragt und mir von ihr bestätigen lassen das die Bannmeile immernoch existiert. Sie hat angekündigt bei der nächsten Bildungsgegnerdemo explizit auf die Bannmeile hinzuweisen.
Ich bin jetzt schon gespannt.

Sonntag, 6. April 2014

Rückblick Bildungsplangegnerdemo am 5.4.2013

Oh ich habe schon wieder das Glück über eine Bildungsplangegnerdemo schreiben zu können. Ich bin mir sicher es gibt noch viele weitere und ich werde zu jeder Demo von diesen homophoben Eltern gegen, egal wie oft sie noch in Stuttgart demonstrieren.
So sieht dass aus wenn ich vor Ort bin.
Dieses Mal hat die Polizei den Marktplatz großräumig abgesperrt. Dies  Absperrungen der Polizei hat mich mich und die versammelten Gegendemonstranten weniger getroffen es waren eher die normalen Samstagseinkäufer und Geschäftsleute die hier betroffen waren. Mich hat sehr belustigt nach welchen Kriterien die Polizei Leute auf den Marktplatz läßt oder nicht. Den es wurden nur Leute auf den Marktplatz gelassen welche zur Demo wollten. Einfach überqueren wurde nicht gestattet.
Funfact #1: Einige linke Gegendemonstranten die sich nicht direkt als solche zu erkennen gegeben haben wurden auf den Marktplatz gelassen.
Funfact #2: Besonders junge Männer welche zu zweit unterwegs waren und ein geplegtes Äußeres hatten wurden rigoros abgehalten. Ich vermute die Polizisten hielt sie für möglicherweise homosexuell und verwerten daher den Zutritt zum Marktplatz.
Nach dem sich der Demozug auf den Weg machte wurde er nach kurzer Strecke von der Polizei angehalten. Der Grund hierfür waren etwa 15 Personen die auf der Straße saßen. Der Demozug wurde daraufhin umgeleitet. Ich konnte einige Zeit parallel zum Demozug, getrennt von einer Reihe blauuniformieter Polizisten, mitlaufen. Bis ich von schlecht gelaunten grünen Polizisten in voller Panzerrung zum Abbiegen aufgefordert wurde.
Ich lief dann zusammen mit anderen Piraten um das Gerber-Viertel und kam dann unbehelligt an der zweiten Blockade vor dem Finanzamt an. Kurze Zeit nachdem ich dort ankam waren auch die schlecht gelaunten grünen Polizisten wieder da, und sorgten mit einiger Gewalt für ein langsames Zurückweichen der Gegendemonstranten. Was mit dabei auffiel ist die Tatsache das diese Einheiten, die ja offensichtlich für die Art von Einsätzen ausgerüstet sind, mit zwei Polizisten nicht in der Lage sind einen Demonstranten welcher nicht kooperiert unter Kontrolle zu bekommen. Ich frage mich über die sowas nicht?
Nun wurde die komplette Straße und der Gehweg von allen Passanten und Gegendemonstranten geräumt, man wollte nun vollkommen sicher stellen das nichts mehr passiert und fuhr eine null Tolleranz Politik. Selbst Presse wurde nur nach eindeutigem Ausweisen in Ruhe gelassen. Es erfolgte auch der Einsatz von Polizeipferden um die Gegendemonstranten, mich eingeschlossen, zum weiterlaufen zu bewegen. Ein verharren um auf den eigentlichen Demozug zu warten oder gar ein paralleles mitlaufen war nicht möglich. Zu einem Zeitpunkt auf der Theodor-Heuss-Straße war ich dann hinter den Pferden und vor den grünuniformierten Polizisten.Als wir auf Höhe des Schloßplatzes waren, die Polizeipferde nun wieder hinter mir, wurde mit die gesamte Geschichte mit den Polizeipferden zu heikel und blöde und ich beschloss zusammen mit Anderen eine Abkürzung zu nehmen und den Demozug an der Bolzstraße abzufangen. Leider wurde ich von meiner idealen Position auf den Treppen des Wilhelmbaus von der günuniformierten Polizei vertrieben. Konnte aber auf der Königsstraße eine neue Position für mich und mein Schild finden. Die Polizei blockierte nun jegliches Durchqueren des Demonstrationszug. Dies betraf ausschließlich unbeteiligte Pasanten auf der Königstraße. Welche von inzwischen ebenfalls schlecht gelauten blauuniformiten Polizisten mit bereitgehaltenem Schlagstock bei Regen am weiterlaufen auf der Königstraße gehindert wurden.
Dieses mal habe ich einen herben Konterspruch zu Bildungsgegnerslogen: "Kinder brauchen liebe keinen Sex!" gelernt. Man erweitert den Spruch um "mit Pristern!" wobei man schon bei "Sex" mit einsteigen sollte. Auch gibt es einen neue Erweiterung zu "Schütz unsere Kinder!" Er lautet "vor homophoben Eltern!" was sich perfekt im Kanon schreien läßt.
Der Demozug kam kurze Zeit später am Theaterhaus an von wo aus ich dann, durchnässt wie ich war, die Heimreise antrat.
Im großen und ganzen hatte ich Spass und werde mir auch am nächsten Samstag die Chance nicht nehmen lassen die nächste Bildungsplangegnerdemo kritisch zu begleiten.

Ein Bild von mir in aktion auf der Königsstrasse:

Dienstag, 18. März 2014

Wir müssen Vorbild sein

Viele sprechen heute und in der letzten Zeit über wie sich die russische Politik verhält. Was mit auffällt an alle dem ist, dass bei diesen Betrachtungen der Fokus auf das Verhalten Putins liegt.
Wenn es um die Gesetze zur Einschränkung der Demonstrationsfreiheit Anfang geht. Könnte sich Putin die ausufernden Demonstrationen in Griechenland angesehen haben und für sich beschließen so etwas in Russland nicht zuzulassen.
Nachdem die CDU sich gegen eine Öffnung der Ehe für Homosexuelle gewannt hat. Es in Kroatien zu Angriffen auf CSD's kam und Kroatien ohne Auflagen Teil der EU wurde. Könnte Putin meinen das es Okay ist die Rechte von Homosexuellen zu beschneiden.
Nachdem die USA mit völlig falschen Behauptungen in den Irak einmarschiert sind und die Welt sich nur diplomatisch Mukiert aber sonst keine Konsequenzen gezogen hat. Könnte man als Putin auf die Idee kommen das dies auch bei einem selbst so funktioniert.
Es ist für mich eine Tatsache, dass die russische Politik sehr genau beobachtet was und wie die anderen Staaten so agieren, und dieses Verhalten übernehmen.
Deshalb müssen wir ein Vorbild sein. Müssen klarmachen was unsere Werte sind um in Russland eine Veränderung zu bewirken. Wenn die NSA ungestraft die Welt auspioniert kann, Drohnenluftschläge gegen Zivilisten durchgeführt werden, Bürgerrechte beschnitten und die Ungleichbehandlung von unterschiedlichen Menschen im Westen weiter fortgeführt wird. Dürfen wir uns nicht wundern, dass sich Russland diese "Freiheiten" auch nimmt.
Die Bürger in der DDR haben durch ihren friedlichen und stätigen Protest das Beispiel gesetzt dem Gorbatschow in Washington bei den Verhandlungen zur Wiedervereinigung gefolgt ist. Es ist also möglich dem russichen Bären neue Tricks beizubringen, die einzige Vorraussetzung dafür ist aber das man sie selbst vormacht.

Montag, 17. März 2014

Frieden für die Ukraine

ist gerade leider nicht in Sicht. Meine Idee für die Lösung dieser Kriese ohne dass die westlichen und östlichen Mächte die Ukraine für ihre geostrategischen und wirtschaftlichen Machtspiele benutzen:
Alle Seiten sollten das Referendum akzeptieren und gleichzeitig ein neues Referendum in der gesamten Ukraine abhalten. In diesem Referendum sollen sich die einzelnen Regionen in der Ukraine entscheiden ob sie sich ebenfalls Russland anschließen oder als Ukraine weiter bestehen wollen.
Alle Regionen werden nach der Entscheidung der Mehrheit aufgeteilt. Es entsteht dadurch ein neuer Grenzverlauf zwischen den beiden neuen Staaten. Wenn dieser Genzverlauf von allen akzeptiert wird. Sollte dies der Anfang eines dauerhaften Friedens sein.
Aber leider sieht es nicht nach Frieden in der Ukraine aus.