Sonntag, 10. Juni 2012

Rückblick Stopp Acta Demo vom 9.Juni 2012 in Stuttgart

Auf diese hoffentlich letzte Acta Demo habe ich mich besonders gefreut. Nicht nur das Acta womöglich bald Geschichte ist sondern weil es die erste Acta Demo in diesem Jahr ist an der ich als Versammlungsleiter teilnehmen konnte. Die bisherigen Demo zu Acta hatte ich nur Organisatorisch unterstützt.
Im Vorfeld war die Resonanz ziemlich gering. Auch mit viel Einsatz von Flyern und einem Paperstorm war mit dem Thema keine echte Welle zu machen. Es waren von mir 500 Leute angemeldet und ich hatte sogar mehr als 12 Ordner (10 waren gefordert) obwohl nur etwa 220 Teilnehmer auftauchen.
Nach der Auftaktveranstaltung, mit zwei interessanten Reden, auf dem Kleinen Schlossplatz gab zu Beginn des Demozug zwei Verwirrungen. Die erste habe ich verursacht. Da ich meine Email mit dem Versammlungsbescheid nur kurz überflogen habe, war mir entgangen dass das Ordnungsamt meine Route geändert hatte daher wollte ich mir dem Zug rechts Abbiegen wo nach dem Bescheid links Abbiegen genehmigt war. Dies lies sich aber zum Glück schnell klären und wir liefen dann die geänderte Route.
Als sich der Zug dann auf der Theodor-Heuss.Straße in Richtung Rotebühlplatz bewegte fiel mir auf dem ersten Polizeifahrzeug welcher die Demo anführte die Kamera auf welche direkt auf die Demo gerichtet war. Daraufhin ging ich zu meiner Ansprechperson bei der Polizei und erklärte ihm er solle bitte veranlassen dass das Filmen eingestellt wird. Er entgegnete zwar das die Kamera nicht filme. Worauf ich ihm klarmachte das entweder die Kamera weg kommt oder ich die Demo jetzt und hier beende. Was zur Folge hätte das er zum Versammlungsleiter der Demo würde.
Nach etwa eineinhalb Minuten wurde die Kamera ziemlich energisch eingefahren und blieb auch die restliche Demo dort.
Ich kann es zwar Nachvollziehen das die Polizei für alle Eventualitäten gerüstet sein will. Aber für mich ist eine Kamera welche auf eine Demonstration gerichtet ist vergleichbar mit einem Polizisten der am Rand einer friedlichen Demo mit dem Schlagstock in der Hand dasteht. Diese Verhalten schüchtert ein und ist somit unangebracht.
Wir konnten unseren Demozug somit ohne Kameraüberwachung fortgesetzten und zogen dank der Trommler von Lokomotive eine große Aufmerksamkeit auf uns. Viele Flyer wurden an herumstehende Passanten verteilt.
Auf dem Marktplatz angekommen wurden noch einige kurze Statement über die Lautsprecheranlage der Anonymous Stuttgart, welche schon auf dem kleinen Schlossplatz für die Beschallung gesorgt hatten, abgegeben.
Alles im Allen war die Demo ziemlich gelungen. Dank der Pressetreffen der Piraten, welches gleichzeitig in Stuttgart stattfand waren sogar einige Piraten aus dem Bundesvorstand unter den Ordnern und Teilnehmern.
Wenn es zur nächsten Demo gegen Indect, Ipred oder sonst was kommt hoffe ich, dass wir mehr Teilnehmer bei gleich guter Stimmung sein werden.
Allen Teilnehmer ein dickes Danke, ihr wart klasse.

Donnerstag, 7. Juni 2012

Überlegung zu einer GEMA-Aktion

Heute bin ich mal wieder auf eine Video gestoßen welche in meinem Land, dank GEMA, nicht verfügbar ist.

Okay ich weis es gibt Möglichkeiten dieses Sperre zu umgehen.
Aber ich bin mit der aktuellen Situation inzwischen mehr als Unzufrieden. Ich glaube es geht vielen Anderen Internetusern genauso. Auch gibt es die aktuelle Preiserhöhung von USB-Sticks und Speichermedien welche schon den Begriff "Wucher" rechtfertigen würde.
Daher suche ich nach nun nach einem Aktion / Symbos oder was auch immer mit der man auf dieses Problem aufmerksam machen kann.
Wenn du eine Idee hast schicke mir eine Mail oder poste es als Kommentar.

Dienstag, 5. Juni 2012

Ich bin bereit 1,40€ dafür zu zahlen kein Terrorist zu sein

Deutschland droht ja die Strafzahlung wegen der Nichtumsetzung der Vorratsdatenspeicherung. Im Radio hat wurde von einem Befürworter, dessen Namen mir entfallen ist, behauptet das nun auf Deutschland enorme Kosten zukommen.
Ich wollte schon unlängst mal nachrechnen wie teuer diese Strafzahlung auf jeden einzelnen Bundesbürger umgerechnet wäre. Ich schätzte den Betrag auf ca. 1 Euro im Monat. Ich wollte im Anschluss dazu aurufen diesen Betrag auf ein Regierungskonto, als Zeichen der Ablehnung, zu überweisen.
Heute habe ich dieses Versprechen in der Versprechensbank entdeckt. Nach dieser Rechnung ist die Strafzahlung gerade einmal 1,40€ im JAHR. Und das heute wo die Regierung sich entschlossen hat die Privatepflegevorsorge mit monatlich 5 Euro zu fördern.
Ich habe mein Versprechen abgegeben und werde es auch halten. Wenn du nicht vom deutschen Staat wie ein potenzieller Terrorist behandelt werden willst solltest du ebenfalls an dieser Aktion teilnehmen.
Das Geld soll zwischen FoeBuD und dem Chaos Computer Club aufgeteilt werden, weil:
"niemand erwartet ernsthaft, dass die Regierung mit dem Geld was sinnvolles täte, oder?"
 :D

Sonntag, 3. Juni 2012

Münchens dritte Startbahn

Am 17. Juni stimmt München über die dritte Startbahn für ihren Flughafen ab. Okay das Thema interessiert ausserhalb von Bayern niemand so wirklich.
Ich habe nur am Rand mitbekommen das es wohl einigen Knatsch um die Startbahn gab. Es wurden Versprechen gebrochen und die ganze Sache wahr so Transparent wie ein schwarzes Loch. Meiner Meinung nach sollten die Müncher sich fragen ob eine dritte Startbahn nötig ist wenn der Flughafen heute schon nicht rentabel ist. Es ist doch so: Wenn aktuell jedes Jahr X Millionen an den Flughafen gezahlt werden wird es wohl mir einer 3.Startbahn X * 1,3 Millionen sein.
Was mich noch weiter erschüttert ist die Tatsache Bayern ja CSU regiert wird und dort ein Bürgerentscheid möglich ist, und das ganze ohne Jahrelange Demonstrationen, Polizeiaufmärschen und Wasserwerfereinsatz.
Ich habe es schon seit langem vermutet und nun bin ich mir sicher. Die CSU in Bayern tut nur nach außen so konservative damit sie mit der CDU schritthält. Im inneren sind sie aber immer kompromissbereit und näher am Bürger als alle CDU Landesverbände zusammen.  Offensichtlich ist es für die bayrische Volksseele wichtig im Bund immer mal wieder auf die Kacke hauen zu können und gleichzeitig in Bayern die richtigen Kompromisse einzugehen. Solch eine Selbstständigkeit würde den anderen Landverbänden der Union nicht schlecht zu Gesicht stehen. Das Leitmotto sollte sein.
"Berlin ist weit weg und Mutti ist nicht daheim!"

Samstag, 2. Juni 2012

Rückblick zum Paperstorm mit den Anons für die ACTA-Demo


Heute war ich mit den Anons zum Flyerverteilen, Paperstorm genannt, verabredet. Nachdem ich zuerst mal wieder mein Banner ein wenig über die B27 gehängt hatte. Führ ich nach Stuttgart und druckte noch mal eine Ladung von 300 Flyern im Copyshops aus.
Nachdem ich um ca. 13:40 im Hauptbahnhof angekommen war. Tröpfelten auch die Anderen ein. Insgesamt waren wir dann sechs Leute und ca. 500 Flyer. Um 14:30 starteten wir vom Bahnhof aus die Königsstraße einmal rauf und wieder runter. Die Guy Fawks Masken sorgten für große Aufmerksamkeit und so wurde in kurzer Zeit eine Menge Flyer verteilt. Besonders hervorstechend waren die Sprüche eines Teilnehmers: „Dieser Flyer passt gut zu deinen Tattoos.“, „Coole Schuhe, hier ein Flyer.“ oder „Der Flyer passt super zu deinen Augen.“
Den Kommentar eines Passanten will ich euch nicht vorenthalten. Er nahm mir den Flyer energisch aus der Hand und sagte:„ACTA lutscht Schwänze!“
Ich bin mir sicher er wird am nächsten Samstag auf dem kleinen Schloßplatz sein.
Zwei Teilnehmer wurde interviewet waren aber vor lauter Aufregung ziemlich gehemmt. Es wurden mehrere male intensive Diskussionen mit Passanten geführt, die Anons waren echt mit Leidenschaft bei der Sache. Alles in allem eine super gelungen Aktion.
Mein Dank an alle die die Teilgenommen haben. Wir sehen uns am Samstag.
Ein anderer Teilnehmer hat auch einen Bericht verfasst.