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Mittwoch, 26. September 2012

Warum man als S21 Gegner Wolfgang Schuster im zweiten Wahlgang wählen sollte

Rockenbauch gilt zwar als Favorit hat aber keine echten Chancen. Zumal viele mit den Themen für die er Außerhalb von Stuttgart 21 steht nicht anfangen können oder sogar ablehnen. Daher glaube ich dass es für eine Mehrheit nicht reichen wird. Ich hatte schon vor einiger Zeit die Idee in zweiten Wahlgang „Wolfgang Schuster“ auf den Wahlzettel zu schreiben. Dies hat aus Stuttgart 21 Gegner sicht den klaren Vorteil das in zwei Jahren erneut über dieses Projekt und die Bedeutung für Stuttgart abgestimmt wird.
Wieso ist ein Aufschub um zwei Jahre sinnvoll:
Nach der OB-Wahl soll das Absenken der Grundwassers das sogennante Grundwassermanagement und der Nesenbachdücker in Betrieb gehen . Dies wird zu spürbaren Problemen in Stuttgart führen. Wenn Turner oder Kuhn für 8 Jahre im Amt sind wird dieses Problem einfach komplett ausgesessen.

Denk darüber nach. Ich weis das es hart ist nach den „Schuster, weg!“-Sprechchören ihn dann noch einmal zum OB zu wählen. Aber bitte bedenkt er ist das kleinere Übel.

Donnerstag, 20. September 2012

Ein Gedanke zum zweiten Wahlgang bei der OB-Wahl in Stuttgart

Ich habe mir einige Gedanken zu möglichen Optionen nach dem ersten Wahlgang gemacht. Für mich ist klar das ich im ersten Wahlgang Harald Hermann wähle, habe ja Unterschriften gesammelt und für ihn Plakate geklebt.
Für den Fall das er im zweiten Wahlgang nicht antritt, oder keine echten Chancen auf einen Wahlsieg stellt sich mir die Frage. Wie könnte man es erreichen das weder Kuhn, grün konservativ, noch Turner, schwarz konservativ, zum OB gewählt werden? Auf Wilhelm oder Rockenbauch will ich mich ebenfalls nicht einlassen.
Als erste dachte ich daran einen Ungültigen Wahlzettel abzugeben. Musste dann aber leider erkennen das Ungültig wählen genauso gut ist wie nicht wählen. Da ich nichtwählen ablehne kommt diese Option nicht in Frage. Jemand meinte zu mir er würde einfach seinen eigenen Namen auf den Wahlzettel schreiben und so ausdrücken, dass er keinen der Kandidaten haben will.
Dies ist zwar eine nette Geste aber verhindert werder Kuhn noch Turner.
Ich wollte dann dazu aufrufen das alle die Turner und Kuhn verhindern wollen, also alle Wähler die Rockenbauch, Wilhelm, Hermann etc. gewählt haben. Einfach den Namen „Keiner von Dehnen“ auf den Stimmzettel schreiben. Diese Stimmabgabe würde aber in letzter Konsequenz auch ungültig  sein weil es niemanden mit diesem Namen gibt.
Dann kam mir ein Geistesblitz: Was wenn alle die Turner und Kuhn verhindern wollen „Dr. Wolfgang Schuster, aktueller OB“ auf den Stimmzettel schreiben.
Die Argumente dafür:
  1. Schuster wird in 2 Jahren pensioniert und es käme somit schon deutlich schneller zu Neuwahlen. Jeder andere Bürgermeister(in) wäre ja auf 8 Jahre gewählt. Was der CDU, den Grünen und der SPD nicht gefallen dürfte da sie Unmengen von Euros in eine Materialschlachtwahlkampf verheizt haben.
  2. Wenn Schuster die Wahl nicht annimmt. Kommt womöglich der/die Zweite zum Zug. Mit dem klaren Wissen das er/sie nicht von der Mehrheit Stuttgarters gewollt ist.
  3. Ich bin wirklich kein Fan von Schuster, dies habe ich bei etlichen Gelegenheiten schon lautstark zum Ausdruck gebracht. Aber ich habe die begründete Angst, dass sollte Turner oder Kuhn OB werden die Sache noch schlimmer kommen wird.
  4. Die Mehrheit Stuttgarts ist sich einig das sie weder Turner noch Kuhn haben wollen. Das zeigt schon die Anzahl von Bewerbungen um das Amt. Wenn wir uns gemeinsam auf das kleinere, weil kurzzeitigere Übel „Schuster“ verständigen. Bringen wir bei einigen Leuten in den Volksparteien das Weltbild des „dummen Wahlvolks“ ins wanken. Denn aktuell können sich die großen Parteien, im Stuttgarter Gemeinderat sind dass die CDU und die Grünen, sicher sein, dass sie das Rennen unter sich ausmachen. Hier trifft mal wieder die Weisheit vom „Teile und Herrsche.“ voll zu.
  5. Ich werde nicht Rockenbauch oder Wilhelm wählen um Kuhn und Turner zu verhindern. Genausowenig wie Rockenbauchwähler Harald oder Wilhelm wählen werden. Schuster bietet hier einen echten Kompromiss, weil keiner ihn haben will und wir alle Froh sind wenn er in zwei Jahren pensioniert wird. Dieser Tatsache ist sich Herr Schuster im Falle eines Wahlsiegs auch bewusst.

So das ist meine Idee wie man Turner und Kuhn verhindern könnte. Wenn sich alle Wähler der oppositionellen Kandidaten zusammentun und das kleinere Übel „Schuster“ wählen anstatt machtlos und frustriert daneben zu stehen wenn Schwarz/Grün die Sache unter sich ausmacht. Ist das eine echte Alternative.
Wer im ersten Wahlgang schon alle Bewerber(innen) für Untragbar hält kann auch schon im ersten Wahlgang „Dr. Wolfgang Schuster aktueller OB“ auf den Wahlzettel schreiben.

Mittwoch, 28. März 2012

Schlagwort-Bingo von Schuster und Bopp bei der „Nachhaltige mobile Region Stuttgart“

Ich wurde vor einigen Tagen auf diese Seite aufmerksam.

Diese „Nachhaltige mobile Region Stuttgart“ wurde in einer Drucksache (Seite 17) des Landtags erwähnt. Dort wurde solche Worte wie „Datendrehscheibe“ , „Intermodale Reisekette“ oder „Grüne Stadtlogistik“ erwähnt.

So viele Schlagworte machten mich neugierig. Ich habe dann die Internetseite von „Nachhaltige mobile Region Stuttgart“ besucht und die bisherigen Veröffentlichungen durchgelesen.

Sowohl das Frauenhofer Institut, Thomas Bopp als auch Wolfgang Schuster werfen in allen Beiträgen mit Schlagwörtern nur so um sich.

Das ganze Projekt kann in zwei Sätzen zusammengefasst werden.

Die Mobilität in der Region, genauso wie in der restlichen Welt auch, soll in Zukunft ökologischer und attraktiver werden. Wie dass zu bewerkstelligen ist wissen wir aber noch nicht.

Zwei genial unterirdische Sätze von Wolfgang Schuster: „Mobilität im Namen: Stuttgart wurde vor 1.000 Jahren als “Stutengarten” gegründet.“ (Seite 2) „Vor 125 Jahren: Fahren ohne Pferde Im 21. Jahrhundert: Fahren ohne fossile Energie und ohne Emissionen“ (Seite 38)


Ein ebenfalls unterirdische Satz von Thomas Bopp: „Wir verfügen über die notwendige Erfahrung bei der Umsetzung von komplexen Großprojekten und Initiativen. “ (Seite 3)


Nun gut es gibt kein Konzept, nur eine Wunschvorstellung, dass man nachhaltige Mobilität realisieren will. Auch möchte man Bürgerbeteiligung praktizieren. Die Bürgerbeteiligung lässt sich ebenfalls in zwei Sätzen zusammenfassen:

„Wir wollen dieses Internet nutzen. Diese Webseite ist der Anfang aber weiter wissen wir auch noch nicht, es gibt aber unzählige Möglichkeiten.“

Mein Fazit: Schuster, Bopp und Ko werden hier Wunschvorstellungen in den Raum und haben es geschafft für die Weiterentwicklung der Schlagwortorgie Fördermittel von 7 Millionen Euro zu bekommen. Ein befreundeter Ingenieur sagte zu mir einmal: „Wenn du eine gutes Konzept brauchst du nurhalbwegsfähige Planer um das Projekt erfolgreich abzuschließen. Wenn das grundlegende Konzept aber fehlt oder fehlerhaft ist. Kann man selbst mit den besten Profis nur noch Mittelmaß produzieren.“

Ein Konzept oder nur eine gute Grundidee ist aber das einzige was diesem Projekt fehlt.

Ich werde mir die weitere Entwicklung der „Nachhaltig mobile Region Stuttgart“ verfolgen.